9. Juli 2011
Nexö – Nexö
Heute ist Bayerntag. Jedenfalls bei Bernd und schon war das Wetter gegen uns. Da sich Bernd mit seinem Bayern-Deluxe-Shirt auch draußen Zeigte verschwand die Sonne. Wir legen ab und unter gerefftem Groß und kleiner Genua segeln wir im Schutz der Küste. Tja, und dann sehen wir die Schaumkronen und die Rettungswesten werden verteilt. Keine Chance gegen 6 Windstärken und 2m See anzukreuzen. Entnervt geben wir nach vier Stunden auf. Wieder zurück in Nexö gehen die Karten Doppelkopf mit Doppelböcken raus – Frustabbau. Japan gegen Mexiko 4:0 und am Abend hat England wieder mal Glück beim 2:1 gegen Neuseeland. Dann regnet es.

- Kein Segeln – also segeln die Karten
Nexö – Rönne
Diesig, neblig und trübe ist es am Morgen. Berns Kommentar:“Trainingswetter“. Karsten und er fahren nach Rönne und wir wollen es noch einmal wissen. Die Dänen sagen uns ein Zeitfenster ab 12:00 Uhr voraus und das wollen wir nutzen. Also um 11:00 Uhr ablegen und los geht es mit Schmetterlingssegeln. In Höhe Leuchtturm Dueodde steht dann schon die Restdünung des Sturmes der Nacht gegen die neue Welle. Kreuzseen – aber leicht zu segeln. Teilweise mit über 9 Knoten zieht es uns vorwärts. Alles passt und nach vier Stunden laufen wir in Rönne ein. Das Ziel der Reise ist erreicht und wir sind sehr glücklich darüber. Abends ergattert Karsten noch drei Flundern vom Fischer und es gibt doch noch Fisch.
Alles in Allem war der Törn super – natürlich weil auch das Wetter mitgespielt hat.

- Blick zurück…
Bornholm ist eine Reise wert.
Hammerhavn – Christiansö 16 sm
Flaute trifft es nicht richtig. Windstille wohl eher. Wir werden an diesem schönen Morgen durch die dänischen Bagger geweckt. 5:15 Uhr!!! Die Dänen sind halt keine Griechen. Naja, wir legen ab und frühstücken lieber auf See. Wir wollen nach Christiansö. Von da flüstert die Flaute. Ein dänischer Fischer – ein Fischer??? Was fangen die hier? Das wurde uns schlagartig klar, als der Fischer versucht sein Netz vor unserem Bug auszubringen. Schnelle Wende!!!
Dann kommt auch Bernd an Deck und beginnt den Morgen mit Korn und Cola. Wir spielen Doppelkopf. Jeden Tag dieselben Rituale. Re, Contra, Hochzeit und Falko (Sid) sagt wie immer „unter 120“ an.
Plötzlich bemerken wir, dass Yachten in unserer Nähe die Motoren starten. Also beginnt das Race um die letzten Plätze im Hafen. Wir schaffen es fett an die Pier. Dort werden wir erst einmal vom Zoll kontrolliert. Auch der Drogenhund kommt an Bord und muss den Niedergang heruntergetragen werden. Alles hilft nichts – er schlägt bei Mehl nun einmal nicht an.

- Diese Brücke verbindet die beiden Inselhälften
Christiansö ist ein zauberhaftes kleines Eiland. Hier leben ca. 65 Einwohner, die einem alle sagen, dass man auf den Mauern nicht laufen darf – also machen wir das erst einmal.
Nach Pellkartoffeln mit Sahnehering geht es zum Sundowner um die Insel. Fantastische Ausblicke in alle Richtungen. Wenn nur dieses kleine Schlauchboot mit seinem Sound nicht ständig die Idylle stören würde – danke Marcel und Basti.

- Märchenland
Christiansö – Tejn 13 sm
Kurze Törns bei wenig Wind – ideal. Wir segeln und können Doppelkopf spielen. Dabei kommen wir dem Geheimnis von Karstens Erfolg auf die Spurr. Hier mal 20 Punkte für sich und da mal 20 Punkte für sich und am Ende steht nur einer oben zu dem alle Anderen ehrfürchtig aufschauen. Heute morgen noch in Christiansö Cola gekauft, da diese im Moment besser an Bord weggehen wie Brot. Natürlich nur im Verbundsystem mit Havanna, Whiskey, Smirnoff usw.
In Tejn bei wenig Wind rein, Kaimauer anvisiert und… einer kann es nicht abwarten. Vor lauter Überschwang, dass er wieder festen Boden unter die Füßen bekommt, versucht Basti mit einem kräftigen Sprung die Kaimauer zu erklimmen….es hätte klappen können – so landet er aber mit Haltungsnoten um 8,8 im Hafenbecken. An Land nass aber zufrieden rettet er nun seine Mütze vor dem Ertrinken. Die Stoffrettungsmedaille sei ihm gewiss.
Der Skipper muss die dänische Zugspitze erklimmen mit einem 16er!!!! Rad um beim Segelmacher einen Rutscher zu erstehen. Nach langem Verhandeln einigt man sich schließlich unter Berücksichtigung des deutschen Griechenlandbeitrages auf einen annehmbaren Preis. Der Rutscher wird nach dem Essen eingebaut und nach anfänglichen Schwierigkeiten fällt nun das Segel nach oben. Falko wird über Facebook verkuppelt. Aber unser IceAgeStar ist wohl zu berühmt. Jedenfalls lässt er diese Chance verstreichen.

- Mal so richtig fett!
Tejn – Nexö
Wind?? – nö. Egal – gemütlich schippern wir die Küste runter. Doppelkopf muss sein. Nur nicht von alten Gewohnheiten lassen.Vorbei an Gudjem und Svaneke geht es nach Nexö. Großer Hafen – hier findet man immer einen Platz. Wieder mal wird die Cola knapp. Kein Internet und man sagt uns West voraus. Das ist schlecht, denn da wollen wir ja hin.Wir werden sehen. Abends wird mit Hilfe der Bordräder der teure Hafensprit umgangen und in der örtlichen Tankstelle für weniger (weniger??? – 1,60 Euro der Liter Diesel) getankt. Deutschland schlägt in einer wilden Treterei Nigeria mit 1:0. Frankreich schlägt Kanada 4:0.
Hasle
Jetzt sind wir Acht. Da stehen sie. Mehr Alkohol dabei als im SuperBruxen der Dänen je angeboten wurde. Die Auswahl ist auch größer.
Endlich ist es mit der Ruhe vorbei. Da Dirk auf seinen heißen Würstchen besteht, gibt es selbige zum Frühstück. Die mobile Sat-Anlage wird ausgerichtet und funktioniert perfekt. Nun kann die Frauen-Fußball-WM losgehen.
Danach beginnen wir den Tag mit einem gepflegten „Havanna-Cola“ und einer Poker-Partie. Danach kümmern sich Basti und Marcel darum, dass der Ball aufgepumpt wird. 17:30 Uhr ist Anstoß. Wir spielen auf dem Fußballacker von Hasle. Vier gegen vier. Alt (Axel, Carsten, Falko, Rene) gegen Jung (Bernd, Basti, Marcel, Dirk). Die Erfahrung siegt 20:15. Gewonnen haben wir alle, denn es hat riesigen Spaß gemacht. Auch wenn Dirk manchmal etwas erschreckend wirkte – mit der Bierflasche in der Hand in die Zweik(r)ämpfe
Wir essen was Beate uns gekocht und mitgeschickt hat. Was war es eigentlich? Vielen Dank Beate aber es war sehr lecker.
Doppelkopf ist angesagt – zu mindestens bis Boxen im Fernsehen kommt.
Hasle – Simrishamn 25 sm
Wir segeln nach Schweden. Simrishamn soll es sein. Schönstes Segeln. Sonnenschein, 4 Windstärken und mit halbem Wind und teilweise 8 kn geht es rüber zum Festland.

- Angekommen in Schweden
Wir legen an und stellen fest, dass es für die Satellitenantenne ein schlechter Platz ist. Der Hafenmeister wird angerufen. Er meint, er käme in 2 Stunden. Das ist schlecht und so bittet der Skipper ihn zu kommen, da ja Frauen-Fußball-WM ist. Er kommt auch sofort und nach längerem Telefonat weist er uns einen besseren Platz zu. Fußball läuft und die Nudeln von Karsten schmecken.
Simrishamn – Hammerhavn 21 sm
Wind? – nicht vorhanden. Also treiben wir am Morgen Richtung Bornholm – Doppelkopf spielend. Später weht es ein bisschen. Wir schleichen Richtung Hammerhavn. Angekommen, erschrecken die Baumaschinen auf der Pier. Diese wird befestigt und so bleibt nicht viel Platz für uns. Egal Stromkabel bei denen ran und ab ins Gelände.

- Wir liegen unterhalb der Burgruine Hammershus
Schlauchboot raus und auf zu der Grotte, die südlich des Hafens liegt. Nebenher werden die Grills angebrannt und Falko macht erst mal das Fahrrad platt. Ist wohl nicht sein Tag nachdem er des Skippers Kaffee genossen hat. Der schlechteste den er je getrunken hat – alle anderen waren begeistert.
Axel versucht mit sandigen Badelatschen an Bord zu kommen. Wie ging es aus? Es endete knapp über der Wasseroberfläche mit einer Hand an Land.
Nach dem Essen geht es auf den Rundweg. Erst zum Opalsee, dann weiter zum Leuchtturm – den man im Übrigen besichtigen kann – und dann zur Küste runter und zurück.

- Im Leuchtturm
Duschen im kleinen weißen Wagen ist ok – wenn auch gewöhnungsbedürftig.
8. Juli 2011
Drei Tage – Drei Mann – von Warnemünde nach Bornholm
Warnemünde nach Stralsund – 58 sm
Wir starteten gegen 9:30 Uhr in Hohe Düne. Nach Darßer Ort weht der Wind von achtern und lässt merklich nach. Also gucken Dirk und Rene sich an, (weiterlesen…)
4. Juli 2011
Hallo liebe Mitsegler und Mitseglerinnen,
die Gotland hat nun auch ein Profil auf Facebook erhalten. So werden schneller aktuelle Informationen dem Nutzer zur Verfügung gestellt. Ihr seht was wir machen und gemacht haben. Ich kann nun schnell mal Erlebtes per Handy in das Netz stellen, ohne immer einen Internetzugang benutzen zu müssen.
Unter folgender Internetadresse sind wir zu finden:
http://www.facebook.com/pages/Gotland4you/159035544167695
Viel Spass also all denen die uns auf Facebook besuchen und uns im Kielwasser folgen.
Rene
9. August 2010
Das frühe Aufstehen nimmt alle ziemlich mit. Stefan verfehlt (weiterlesen…)
5. August 2010
Morgens endlich tanken – 200 Liter erst einmal. Rene sagt im Scherz (weiterlesen…)
4. August 2010
Schlandtag! – Jens wird nicht Herr des Tankthemas und navigiert (weiterlesen…)
29. Juli 2010
Ablegen und segeln durch das Schärenfahrwasser. Regen – keine (weiterlesen…)
28. Juli 2010
Wieder ein Sonnentag und der Skipper bleibt seinem Schwur treu: (weiterlesen…)