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21. Juli 2010

Kalmar – Byxelkrok

Ablegen und tanken. Green Diesel getankt für unwesentlich weniger Geld. Umgerechnet 1,35 €. Null Wind – die übliche Morgenflaute. Kalmar bleibt zurück. Fata Morgana – Vineta2, die Stadt im Himmel – so sah jedenfalls Kalmar über einem Spiegel aus glattem Wasser aus.

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Die Ölandbrücke

Wir segeln an Öland entlang den Kalmarsund hoch und genießen den Tag. Vorbei an ca. 400 noch bestehenden Windmühlen auf Öland – es waren mal 2000!.

Beate und Uta rasten glücklich in den Lesepositionen an Steuerbord ein.

Doppelkopf mit Sonnencremekarten. Falko hat eine Hochzeit und sagt sie an. Jedoch wollte ihn anscheinend keiner heiraten und da er beharrlich und sich seiner Sache sicher war, meinte er, dass über seinen Pik König auf jeden Fall jemand komme.

Also König ausgespielt, Rene mit Pik Neun drunter geblieben, Dirk mit Pik König bedient und dann kam Axel und blieb trotz As und Pik Zehn mit der Neun darunter. Falko – die zurückgebliebene Braut mit 74 Punkten Minus.

Später am Tag segeln wir an der “Blauen Jungfrau” vorbei. Einem Felsen mitten im Kalmarsund – unbewohnt. Hier soll an jedem Gründonnerstag der Hexensabbat stattgefunden haben. Auf dem Brocken war das in der Walpurgisnacht. Sind wohl damals schon global unterwegs gewesen.

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Die blaue Jungfrau

Dann Wind 4 Bft und ab ging es mit 6-7 kn Richtung “Ödland”. 5-6 bft vorm Hafen und als wir drin waren – schien es eine Mausefalle zu sein. Tiefe ungewiss und der Wind schiebt uns rein ins Ungewisse. Also wieder raus und den Hafenmeister angerufen. Der schickte die Fähre raus um unsere zwei Flens zu kassieren. Björn der Hafenbeau, ist eine Reise wert – nett und freundlich und hilfsbereit. Duschen mit Fernsehraum!

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Zwei alte Ladys

Paraguay – Japan Elfmeterschießen und die Südamerikaner kommen weiter.

Annette lockt die Jungens zum Baden gehen – angeblich 18 Grad Celsius. Dirk kann das frierend nicht bestätigen – gefühlte 16 Grad.

17. Juli 2010

Karlskrona – Kalmar

Gestern Crewwechsel und alles verlief glatt. Abends schlägt Deutschland England in ihrem Nationalsport mit 4:1 (4:2). Alle im Hafen haben etwas davon. Danach grillen vorm Boot und Abendessen im Sonnenschein. (weiterlesen…)

16. Juli 2010

Karlshamn – Karlskrona

Eigentlich nichts los – heute wollen wir in den ersten kleinen Teil des Schärengartens vor Karlskrona eintauchen. Tonnensuchen ist angesagt und gutes aussegeln des vorhandenen Windes. Denn die Rockys lauern und wir wollen die Gotland nicht zum Schärenschleifer machen. Jürgen und Ralph übernehmen die Navigation und wir das sonnen.

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Wo war ich?
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Wo bin ich?
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Wo soll ich hin?

Die Einfahrt nach Karlskrona sollte man immer schön rechts des Feuers in der Einfahrt passieren, sonst knallt man gegen eine 1m unter Wasser liegende Mauer. Mit Mauerfall kennen wir uns aus aber ob die Schweden das gut finden?

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Links des Seezeichens lauert der Mauerfall

Überhaupt sollte Karlskrona mal Schwedens Hauptstadt werden. Wir freuen uns, dass wir unser Ziel erreicht haben. Eine schöne Überfahrt geht dem Ende entgegen.

14. Juli 2010

Simrishamn – Karlshamn (hamn oder hamn nicht)

Wir haben unsere Meisterin gefunden im Schmetterlingssegeln: Katrin entpuppte sich als Naturtalent. Die Kunst nicht die Genua einfallen zu lassen.
Achterliche Winde haben uns nach Karlshamn geschoben. Erste Stunde Maschine an – dann ging es langsam los. Es sollte sich bis Karlshamn auf 4 bft und 8,1 kn Fahrtgeschwindigkeit steigern.

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Schmetterlingssegeln – Katrin beherrscht es

„Ick jeh im Bett“ – sagte der Skipper, weil nichts los war, und Katrin gab gleich ihre neu gelernten Vokabeln des Babelsberger Deutsch zum Besten. „Ick fah im Jaaten“, „Nich damitte denkst“ und Andere.
Karlshamn empfing uns mit undefinierbaren Gerüchen der Fabrik am Silo und wir legten uns zum Glück so, dass die Windrichtung die Schwaden von uns fernhielt.
Energiekrise herrscht – am einzigen Steg der Elektrokasten abgeschlossen, Boxen im Gästehafen zu eng für uns, Imbiss nur Kraftstrom und Hotelaushilfsbesetzung nicht in der Lage.
Jacqueline und Katrin zeigten Einsatz und mit 10 Euro einem Lächeln und zwei Flensburger Bier gab es Strom von der „Sandra“. Fußball war gerettet und Spanien und Chile trennten sich 2:1 und erreichten das Achtelfinale.
Nudeln satt – subaldente. Jensi hat Waschnacht.

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Nacht über Karlshafen

Hasle (Dänemark) – Simrishamn (Schweden)

Hasle – Simeringshamn

Der Abschied von Hasle “unter Tränen” und dem Versprechen wiederzukommen. Voller Optimismus und mit Kandelaberwurscht im Magen steuerten wir in den Segeltag – aber der Wind hatte andere Pläne. Selbst der Fahrtwind schlief ein. Gammeldanskwetter.
Highlight des Tages war eine Tsunamiwelle bei platter See – die sich auch noch brach.
Jacqueline und Rene polierten Konrads Kompassrose. Jürgens pseudopornographische Gedanken wollten wir nicht erfahren.

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Jacqueline putzt die Kompassrose

Endlich satte 3 Bft. ließen uns nach Simrishamn segeln und bei Waterloo von Abba ging der Schwede hoch. Nach langen Debatten und heftiger Suche nach Wählerstimmen um Mehrheiten zu schaffen, wurden Nudeln als Abendessen abgewählt. Kohlrouladen sollten unsere Mägen füllen.

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Wer steigt uns da ins Heck?

Der Hafenmeister versprach uns für um Acht ein Bürschchen, das uns den sehnsüchtig erwarteten Strom freischalten sollte. Das versprochene Bürschchen kam erst in der Halbzeitpause Dänemark gegen Japan. Da war auch schon alles vorbei. Japan führte bereits 2:0 und gewann am Ende 3:1 und kam ins Achtelfinale. Der Hammer war die Schande der Italiener – die Slovakei schlug die Südeuropäer mit 3:2 und schickt diese wieder zum Vesuv.
Erster Hafen mit WLAN und Wetter verspricht weiter Hochdruckeinfluss auf unsere Aktivitäten.

13. Juli 2010

Hasle

Am nächsten Morgen lauerten wir dem Fischer auf und (weiterlesen…)

Warnemünde – Hasle (Bornholm) „Verschollen im Nebel“

Erster Rotwein als Ankommer geöffnet. Legado Munoz wurde verkostet und erfüllte seine Erwartungen – leckeres 5 Liter Ding.
Drei Frauen an Bord und trotzdem durften die Männer einkaufen. (weiterlesen…)

16. Juni 2010

Gotland – Frühjahr

Das Frühjahr 2010 begann wechselhaft. Sonnenschein und wenig Wind, pottendichter Nebel mit  –  ungewöhnlichen – 4 Windstärken, dann wieder Sonne mit 6-7 Beaufort und ein bisschen Regen. Alles gehabt beim viertägigen Pfingsttörn im Mai – für mich auch der erste Törn des Jahres.

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6 Bft. aus heiterem Himmel

Wir segelten mit sieben Mann über Hesnæs, Klintholm nach Gedser und zurück. Bei dem dichten Nebel vor Møn half uns der neue Kartenplotter unter Deck. Und unser Nebelhorn, das jede Minute hell erklang. Erleichterung, wenn wir hörten, dass andere Nebelhornsignale sich weiter entfernten und nicht näher kamen. Erst knapp hundert Meter vor den Kreidefelsen von Møn lichtete sich der Nebel kurzzeitig, um sich wenige Minuten später wieder völlig zuzuziehen. Es war ein fast mythischer Anblick, als Avalon, pardon, die Kreidefelsen sich wie aus dem Nichts plötzlich vor uns materialisierten.

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Avalon

In Klintholm am nächsten Tag wieder schönster Sonnenschein, den Jörg nutzte, um neben kleineren Aufgaben im Masttop in der lichtem Höhe von 20 m auch tolle Fotos von der Erde zu schießen. Houston bedankt sich: „Mission accomplished!“

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Blick aus dem Krähennest

Und noch ein Törn fiel aus dem Rahmen. Wir entdeckten einen neuen Hafen: Nysted auf Lolland. Der kleine beschauliche Hafen hat Ærøskøbing-Qualitäten. Mit seiner dicken Backsteinkirche und – vis-a-vis – einem mächtigen Schloss, das den Hafen zu bewachen scheint.

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Unterwegs

Warum wir ihn bisher noch nie angelaufen haben? Die Anfahrt ist knifflig und nur bei gutem Wetter und wenig Wind tagsüber zu bewältigen. Charterunternehmen haben Nysted deshalb auf die schwarze Liste gesetzt und untersagen ihren Kunden, die Stadt mit ihren Yachten anzulaufen. Der Kurs führt zwischen verschiedenen Flachs teilweise unbetonnt zum Ort. Außerdem ist das Fahrwasser so flach, dass es jahrelang hieß, die Gotland passe nicht hindurch. Im Hafen selbst hatten wir wegen Versandungen dann auch nur noch 40 cm unter dem Kiel.

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Nysted

Alles in allem – das Frühjahr hat es in sich aber hielt auch viele Überraschungen für uns bereit.

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Alle Mann im Salon

Norbert

6. Dezember 2009

Pinguintour

Nun ist diese kurze Saison beendet und die Entscheidung ins Winterlager nach Greifswald zu segeln war schon vor einigen Wochen gefallen. (weiterlesen…)

6. November 2009

Piratentörn 2009

Der Beutezug 2009 stand unter dem Motto – Dänenüberfall. Dazu wurden vom Käptn angeheuert: Andreas der Schreckliche, (weiterlesen…)