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Visby

Das Schlauchboot (in Gotlandkreisen auch Gummifrau genannt) erregt immer mehr das Misstrauen des Skippers. In jedem Hafen wird sie geflickt und hat doch immer neue Löcher. Seebestattung ist wohl angesagt. Jens ringt um Gnade und bekommt sie gewährt. Auch das leidige Thema Gas entwickelt sich zum Alptraum. Jens kauft einen Adapter mit dem man vom deutschen auf das schwedische System umstellen kann. Die Flasche die darauf der Hafenbeau anbringt passt nicht in unsere Halterung und für die kleinen Flaschen passt unser neuer Adapter nicht. EU – Bananen aber so was. Also macht sich der Skipper auf den Weg. Mit dem 20er Bordrad 12km ins Umland wo er die Flasche für 500 SEK!!!!!!!! füllen lässt.
Danach geht Annette mit dem Skipper in die Stadt – bummeln. Ja auch mit Männern kann es anstrengend werden. Hier was für die liebe Frau, für die lieben Kinder und für die Yacht. Da was zum Essen, zum Ansehen und Karten müssen auch noch geschrieben werden. Für die Strapazen (die keine waren) entlohnt uns Cafe Krönert mit Frittata und Rosè und einer Aussicht die ihresgleichen sucht.

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Frittatasituation

Das Essen war mehr als lecker und für 12 Euro umgerechnet hat man nichts verkehrt gemacht. An Bord wurde schon der Grill vorbereitet, als ein Was- auch-immer unter estnischer Flagge in den Hafen einlief. Der alten Zeit entsprungene Gestalten verlassen das Ding. Leben unter einem Dach mit aufgereihtem Dörrfisch und Gewürzpflanzen. So geht es auch. Stinkend segeln.
Visby zeigte sich am Hafentag von seiner triple choclet side. Es gibt viel zu sehen. Visby war während des Mittelalters eine der bedeutendsten Städte Schwedens.

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Malerische Altstadt – Gamla Stan

Die Altstadt ist von einer 3,4 km langen Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert umgeben. Von den einstmals erbauten 44 Türmen der Mauer gibt es heute noch 38, die erhalten sind. Die Stadt der „Rosen und Ruinen“, wie Visby oft bezeichnet wird, gilt als eine der schönsten Städte des Nordens und hat viele einzigartige Sehenswürdigkeiten: Stattliche Baudenkmäler sind die Kirchenruinen, die Domkirche S:ta Maria (einzige mittelalterliche Kirche der Stadt, die heute noch in Gebrauch ist), das Burmeisterhaus (wurde 1650 vom Lübecker Kaufmann Hans Burmeister erbaut) und viele kleine Gassen, alles berichtet von der Vergangenheit. Visby ist auch Weltkulturerbe.

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Alte Cathedrale

Nicht weit von Visby in Kneippbyn befindet sich die Villa Kunterbunt von Pippi Langstrumpf. Es ist das Originalgebäude aus den Filmen, die alle auf der Insel gedreht wurden. In dem Gebäude ist das Jäckchen von Herrn Nilsson, Pippis Äffchen, zu sehen, aber auch die Schreibmaschine, auf der Astrid Lindgren ihre phantasievollen Geschichten schrieb.
Noch einmal starten wir um von der Oberstadt den Sundowner sehen zu können. Ein prächtiger Tag geht prächtig zu Ende.

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Visby ist Beitrag Nr. 385
Autor:
admin am 23. Juli 2010 um 11:58
Category:
Allgemein
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