Am nächsten Morgen lauerten wir dem Fischer auf und erhielten zehn große Flundern für 7 Euro!!!
Danach auf zum Giro de Bornholm Etappe Hammerhus. 8 Räder für 75 Euro!!!

- Tour d`Bornholm
Bis Jons Capel entspanntes rollen an malerischen Gestaden entlang. Bestes Wetter – Dauergrinsen.

- Goldregen an der Küste
Das verging uns schnell nachdem Jens sich für Rock `n Roll entschied und plötzlich die Räder auf unseren Rücken landeten. Es wurde ein Crossrennen und wir trugen die Räder über Stock und Stein den felsigen Uferweg entlang.
Nette Dänen retteten uns mit Kartenmaterial aus der Situation und zeigten uns eine Abkürzung zum Fahrradweg. Jetzt ging es zur Dschungeltour durch ein wildromantisches Tal Richtung ungewiß. Im Urwald mit dem Rad – was ein Unsinn.

- Abwärts zu Jon`s Capel
Auf dem Radweg ging es dann wieder flott mal 22% hoch und mal 22% bergab.
Hammerhus die alte Dänenfeste – spitze.

- Unser Weg nach Hammerhus
Nach der Besichtigung dieser eindrucksvollen Festung, die auch von den Lübeckern ausgebaut wurde, wollten wir einen kleinen Imbiss nehmen.
Sandwich mit geräuchertem Lachs entpuppte sich als Gewinner beim Promidinner. 5 Sterne wurden vergeben und drei Sandwiches reichten für alle unter den gierigen Augen der Dohlen, die uns umlagerten.

- Gierige Blicke
Bei der Rückfahrt zeriss das Hauptfeld in vier Teile, die versuchten auf verschiedenen Wegen ans Ziel zu kommen. Wir können es nicht beweisen, aber es gibt einen Bus von Allinge nach Hasle. Jedenfalls waren die Letzten die Ersten und grinsten frech aus dem Cockpit, als die Versprengten sich einfanden.

- Blick von Hammerhus nach Süden
Softeis satt als Belohnung und Räder wegbringen.
Danach Flundern vorbereiten für den Grill. Es war Käpt`ns Dinner angesagt. Empfang im Dresscode auf hohem Niveau. Begrüßung aller Gäste durch den Skipper und endlich wurde der Gascongner geöffnet, um den sich im Laufe des Abends noch eine heiße Schlacht entwickeln sollte. Dieser Weißwein war der Hammer und zusammen mit den Flundern das erste Highlight des Abends. Wir wollten noch dinieren, aber Deutschland blies zum Angriff auf das Achtelfinale. Nach gefühlten 100 Schüssen von Podolski am Ziel vorbei half uns Australien aus der Patsche und Özil machte dann alles klar. Schland oh Schland – was waren wir glücklich. Die Kommentare des Skippers möchten wir an dieser Stelle aus Jugendschutzgründen nicht wiedergeben. Die Bordvuvuzela verkündete im gesamten Hafengebiet vom Sieg Tysklands.
Nachdem der Gascongner sein Leben ausgehaucht hatte – 5 Liter… – gings in die Koje: glücklich am Ende eines perfekten Tages.