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Auf nach Bornholm

Drei Tage – Drei Mann – von Warnemünde nach Bornholm

 

Warnemünde nach Stralsund – 58 sm

Wir starteten gegen 9:30 Uhr in Hohe Düne. Nach Darßer Ort weht der Wind von achtern und lässt merklich nach. Also gucken Dirk und Rene sich an, überlegen kurz ob sich der Einsatz lohnt und holen den Spi aus der Arbeitskoje. 10 Minuten!!! Arbeit und wir segeln wieder anständig. Über Land zieht der Regen und wir ziehen nebenher unsere Bahn. Immer an der Regenwand entlang. Trocken versteht sich.

Testbildchen
Endlich wieder Spi!!!

Unsere Ankunftszeit rückt wieder in einen vertretbaren Bereich. Karsten wartet auf uns in Stralsund. Leider können wir ihm unsere Ankunftszeit nicht mitteilen, da Axel meint keiner – weder Karsten noch Uta besäßen ein Handy. Wie geht das denn?
19:40 Uhr kommen wir in Stralsund an. Karsten ist 10 Minuten vorher wieder losgefahren. Handys sind eben doch eine tolle Erfindung!!!

Testbildchen
Stralsund – Blick von der Mole

 

 

Stralsund nach Sassnitz – 42,5 sm

8:30 Uhr ist Brückenzug. Wir legen ab und die Ampel an der Brücke geht auf Grün.
Hinter der Brücke Segel hoch  – alles was wir haben und ab geht’s durch den Bodden. Und wieder einmal Sassnitz in dieser Saison. Der schlechteste Hafen der deutschen Ostsee und wir nun schon zum zweiten Mal drin. 22 Euro für Null Service.

Das Wetter soll sich verschlechtern. Schon am Abend fegen Böen durchs Becken und es fängt an zu Gewittern. Zum Glück waren unsere Steaks und Würstchen auf dem Grill schon durch.
Danach kam der Starkregen und wir gingen schlafen.

 

Sassnitz nach Hasle (Bornholm) – 55 sm

Am Morgen gab es nur schlechte Vorhersagen seitens Wetteronline und DWD. Die nehmen sich neben den dänischen Vorhersagen wie Grobmotoriker aus.
Die dänischen Grib-Daten sagten etwas Anderes. Ab 9:00 Uhr Wetterbesserung und ein schönes Zeitfenster für die Überfahrt nach Bornholm.
Also 9:30 Uhr los und bei 5-6 Bft vor den Wind und ab. Dieser lässt dann auch noch nach und wir schaukeln schön in der Restdünung – buuuuääääää.
1,5 m See schräg von achtern – 11 Stunden lang – es gibt Schöneres.

20:35 Uhr legen wir in Hasle auf Bornholm an. Ein Mitsommerfeuer in Hafennähe und Gesang zur Sommersonnenwende empfängt uns. Eine schöne Tradition. Aber nach diesem Seetag sind wir fertig mit der Welt.

Testbildchen
Hasle – Mitsommerabend

 

Hasle

Werden vom Hafenmeister geweckt um 8:00 Uhr – wollten eigentlich ausschlafen. Naja, dafür spricht er deutsch und scheint ein netter Kerl zu sein.
Wir legen das Schiff um als ein besserer Platz frei wird und frühstücken. Axel geht wieder ins Bett. Dirk und Rene kümmern sich um das Schiff.
Mittags kommt Axel wieder zu sich und frühstückt.
Dirk und Rene fahren mit den Rädern nach Rönne und finden im riesigen Fährhafen, die Ecke in der die Yachten unterkommen die in dem Mäusehafen außerhalb von Rönne nicht mehr reinpassen. Der Platz ist top und unseren Crewwechseln steht nichts mehr im Wege. Wir belohnen uns mit dänischem Softeis. Es gibt vier verschiedene Größen. Wir wählen die Zweitkleinste. Die Portion ist riesig. Da fragt man sich wie die zwei größeren Portionen aussehen. 5 Liter Eimer und dann Badewanne?
Wir fahren gemütlich zurück und staunen über die überbackenen Toasts, die Axel für uns zubereitet. Wirklich lecker.
Danach ist Pokerabend und wir spielen bis 11:30 Uhr. Dirk zieht uns schön ab.

Die Nacht wird unruhig. Wir genießen sie trotzdem, denn am nächsten Morgen werden die Anderen eintreffen.

 

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Info:
Auf nach Bornholm ist Beitrag Nr. 558
Autor:
admin am 8. Juli 2011 um 09:53
Category:
Allgemein
Tags:
 
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1 Kommentar

  1. Knauer, Fred

    Wollte eigentlich diesen Törn mitmachen und muße kurzfristig wegen Rücken absagen.Habe mich am Vortag beim Windsurfen verhoben und mit mir war nichts los.Ist mir heute noch peinlich aber nicht zu ändern.Der Bericht zum Törn ist ja prima und so hatte ich es mir auch vorgestellt. Vielleicht werde ich es 2012 erneut versuchen.

    Fred Knauer

    #1 Kommentar vom 13. November 2011 um 18:37

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