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Hammerhavn – Christiansö – Tejn – Nexö

Hammerhavn – Christiansö 16 sm
Flaute trifft es nicht richtig. Windstille wohl eher. Wir werden an diesem schönen Morgen durch die dänischen Bagger geweckt. 5:15 Uhr!!! Die Dänen sind halt keine Griechen. Naja, wir legen ab und frühstücken lieber auf See. Wir wollen nach Christiansö. Von da flüstert die Flaute. Ein dänischer Fischer – ein Fischer??? Was fangen die hier? Das wurde uns schlagartig klar, als der Fischer versucht sein Netz vor unserem Bug auszubringen. Schnelle Wende!!!
Dann kommt auch Bernd an Deck und beginnt den Morgen mit Korn und Cola. Wir spielen Doppelkopf. Jeden Tag dieselben Rituale. Re, Contra, Hochzeit und Falko (Sid) sagt wie immer „unter 120“ an.
Plötzlich bemerken wir, dass Yachten in unserer Nähe die Motoren starten. Also beginnt das Race um die letzten Plätze im Hafen. Wir schaffen es fett an die Pier. Dort werden wir erst einmal vom Zoll kontrolliert. Auch der Drogenhund kommt an Bord und muss den Niedergang heruntergetragen werden. Alles hilft nichts – er schlägt bei Mehl nun einmal nicht an.

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Diese Brücke verbindet die beiden Inselhälften

Christiansö ist ein zauberhaftes kleines Eiland. Hier leben ca. 65 Einwohner, die einem alle sagen, dass man auf den Mauern nicht laufen darf – also machen wir das erst einmal.
Nach Pellkartoffeln mit Sahnehering geht es zum Sundowner um die Insel. Fantastische Ausblicke in alle Richtungen. Wenn nur dieses kleine Schlauchboot mit seinem Sound nicht ständig die Idylle stören würde – danke Marcel und Basti.

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Märchenland

Christiansö – Tejn 13 sm
Kurze Törns bei wenig Wind – ideal. Wir segeln und können Doppelkopf spielen. Dabei kommen wir dem Geheimnis von Karstens Erfolg auf die Spurr. Hier mal 20 Punkte für sich und da mal 20 Punkte für sich und am Ende steht nur einer oben zu dem alle Anderen ehrfürchtig aufschauen. Heute morgen noch in Christiansö Cola gekauft, da diese im Moment besser an Bord weggehen wie Brot. Natürlich nur im Verbundsystem mit Havanna, Whiskey, Smirnoff usw.
In Tejn bei wenig Wind rein, Kaimauer anvisiert und… einer kann es nicht abwarten. Vor lauter Überschwang, dass er wieder festen Boden unter die Füßen bekommt, versucht Basti mit einem kräftigen Sprung die Kaimauer zu erklimmen….es hätte klappen können – so landet er aber mit Haltungsnoten um 8,8 im Hafenbecken. An Land nass aber zufrieden rettet er nun seine Mütze vor dem Ertrinken. Die Stoffrettungsmedaille sei ihm gewiss.
Der Skipper muss die dänische Zugspitze erklimmen mit einem 16er!!!! Rad um beim Segelmacher einen Rutscher zu erstehen. Nach langem Verhandeln einigt man sich schließlich unter Berücksichtigung des deutschen Griechenlandbeitrages auf einen annehmbaren Preis. Der Rutscher wird nach dem Essen eingebaut und nach anfänglichen Schwierigkeiten fällt nun das Segel nach oben. Falko wird über Facebook verkuppelt. Aber unser IceAgeStar ist wohl zu berühmt. Jedenfalls lässt er diese Chance verstreichen.

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Mal so richtig fett!

Tejn – Nexö

Wind?? – nö. Egal – gemütlich schippern wir die Küste runter. Doppelkopf muss sein. Nur nicht von alten Gewohnheiten lassen.Vorbei an Gudjem und Svaneke geht es nach Nexö. Großer Hafen – hier findet man immer einen Platz. Wieder mal wird die Cola knapp. Kein Internet und man sagt uns West voraus. Das ist schlecht, denn da wollen wir ja hin.Wir werden sehen. Abends wird mit Hilfe der Bordräder der teure Hafensprit umgangen und in der örtlichen Tankstelle für weniger (weniger??? – 1,60 Euro der Liter Diesel) getankt. Deutschland schlägt in einer wilden Treterei Nigeria mit 1:0. Frankreich schlägt Kanada 4:0.

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Info:
Hammerhavn – Christiansö – Tejn – Nexö ist Beitrag Nr. 606
Autor:
admin am 9. Juli 2011 um 14:37
Category:
Allgemein
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