Der Beutezug 2009 stand unter dem Motto – Dänenüberfall. Dazu wurden vom Käptn angeheuert: Andreas der Schreckliche, Josi Eisenbart, Kielbrecher-Guido, Nordland-Elisa, Cora-Rudergöttin, Alex der Hüter des Flens und Niklas Krakentod. Dieses Jahr sollten die Dänen nicht ungeschoren davonkommen und wir planten in ihren Landen einzufallen. Aber Thor hielt seine schützende Hand über die dänischen Stämme und ließ die Winde für unser Schiff ungünstig wehen. So blieb uns wieder einmal nur die reichen Pfeffersäcke von Kühlungsborn zu plündern. Aber vorher wurde noch einmal richtig an Land gezecht und Unbill getrieben.

- Wehe wenn sie das Schiff verlassen
Am nächsten Morgen wurde die Gotland für die Kaperfahrt vorbereitet. Bei strahlendem Sonnenschein ging es Kurs Schatzhafen Kühlungsborn.
Wir waren noch nicht allzu lange unterwegs, da sichteten wir die erste Prise. Alle Mann an Deck – klar machen zum entern schallte es über das Deck. Die wilden Gesellen versammelten sich auf dem Vorschiff und unter vollen Segeln, jagte die Gotland ihrer Beute nach.

- Alles klar zum Entern
Mit Mühe rettete sich das fremde Schiff in flachere Gewässer. Wir haben zuviel Tiefgang und würden auflaufen. Aber unser Geheul wird ihnen noch schaurig in den Ohren klingen. Am Nachmittag frischte der Wind auf und unser Schiff jagte dem Schatzhafen entgegen. Nachdem wir angelegt haben, ließen wir im Wind unsere Piratendrachen am Strand steigen. Jeder Einwohner dieses verdammten Fleckens Erde sollte sehen wer hier an Land gegangen ist und die Gegend unsicher machte.
Das Auftauchen einer Schatzkarte rief Jubel unter der Mannschaft hervor und sofort wurde eine Suche organisiert. Es sollte einen Schatz geben an dieser Küste der Verdammten.

- Schatzsuche an einsamer Küste
Wir folgten den Hinweisen in der Karte und fanden an dieser Skelettküste die Stelle an der unser Schatz verborgen sein musste. Wir gruben und gruben viele Meter tief und dann endlich fanden wir die Kiste und sie enthielt Gold, Edelsteine und Silber in Hülle und Fülle.
Der Käptn entschied zu lagern und so entfachten wir ein Feuer und feierten unseren Erfolg mit Thüringer Bratwurst und Limo unter einem wild dahinziehenden Himmel – Freiheit pur.

- Piratenlager
Am nächsten Morgen hatte sich der Wind überlegt ordentlich zuzulegen. Die See ging hoch und 6 Windstärken ließen unsere Herzen höher schlagen. Mit einem gekonnten Ableger zeigten wir den Freizeitkapitänen mal wo der Säbel hängt. Und dann ging es hinaus in die schaumgekrönte See.

- Wir surfen die Wellenberge hinunter
Cora Rudergöttin sprach aus was alle dachten:”wenn die Wellen noch höher wären würde es noch viel mehr Spaß machen”. Unsere Gotland zog durchs Wasser und wir näherten uns rasend schnell unserem Unterschlupf – dem Piratenloch Warnemünde.
Doch plötzlich entfesselte Rasmus die Elemente. Der Himmel wurde schwarz und Gischt hüllte uns ein. Es donnert und eine Wand aus Wasser schoss auf uns zu.

- Ohje – schweres Wetter
Wir refften das Tuch und erreichten den schützenden Hafen. Aber was dann geschah übertraf echt alles. Beim Ohr des Poseidon – ein Hagelschauer ging auf uns nieder. Große Eisstücke die an den Ohren zwiebelten. Das Deck wurde weiß und die Sicht in diesem Schauer sank auf Null. Bis in die tiefsten Stellen des Schiffes flogen die Kristalle. Doch wer wären wir, wenn wir das nicht abwettern können. Und so machten wir am Kai fest und feierten eine erfolgreiche Schatzfahrt.

- Kugelhagel(schauer)
Leider war der Törn wieder einmal zu schnell vorbei. Das Piratenvolk hat bewiesen, dass es sich auch bei schwerer See bewährt. Wir alle haben uns für das nächste Mal vorgenommen die Dänen nicht wieder ungeschoren davonkommen zu lassen.
Trinkt aus Kameraden yoho.
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