14. Juli 2010
Wir haben unsere Meisterin gefunden im Schmetterlingssegeln: Katrin entpuppte sich als Naturtalent. Die Kunst nicht die Genua einfallen zu lassen.
Achterliche Winde haben uns nach Karlshamn geschoben. Erste Stunde Maschine an – dann ging es langsam los. Es sollte sich bis Karlshamn auf 4 bft und 8,1 kn Fahrtgeschwindigkeit steigern.

- Schmetterlingssegeln – Katrin beherrscht es
„Ick jeh im Bett“ – sagte der Skipper, weil nichts los war, und Katrin gab gleich ihre neu gelernten Vokabeln des Babelsberger Deutsch zum Besten. „Ick fah im Jaaten“, „Nich damitte denkst“ und Andere.
Karlshamn empfing uns mit undefinierbaren Gerüchen der Fabrik am Silo und wir legten uns zum Glück so, dass die Windrichtung die Schwaden von uns fernhielt.
Energiekrise herrscht – am einzigen Steg der Elektrokasten abgeschlossen, Boxen im Gästehafen zu eng für uns, Imbiss nur Kraftstrom und Hotelaushilfsbesetzung nicht in der Lage.
Jacqueline und Katrin zeigten Einsatz und mit 10 Euro einem Lächeln und zwei Flensburger Bier gab es Strom von der „Sandra“. Fußball war gerettet und Spanien und Chile trennten sich 2:1 und erreichten das Achtelfinale.
Nudeln satt – subaldente. Jensi hat Waschnacht.

- Nacht über Karlshafen
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Hasle – Simeringshamn
Der Abschied von Hasle “unter Tränen” und dem Versprechen wiederzukommen. Voller Optimismus und mit Kandelaberwurscht im Magen steuerten wir in den Segeltag – aber der Wind hatte andere Pläne. Selbst der Fahrtwind schlief ein. Gammeldanskwetter.
Highlight des Tages war eine Tsunamiwelle bei platter See – die sich auch noch brach.
Jacqueline und Rene polierten Konrads Kompassrose. Jürgens pseudopornographische Gedanken wollten wir nicht erfahren.

- Jacqueline putzt die Kompassrose
Endlich satte 3 Bft. ließen uns nach Simrishamn segeln und bei Waterloo von Abba ging der Schwede hoch. Nach langen Debatten und heftiger Suche nach Wählerstimmen um Mehrheiten zu schaffen, wurden Nudeln als Abendessen abgewählt. Kohlrouladen sollten unsere Mägen füllen.

- Wer steigt uns da ins Heck?
Der Hafenmeister versprach uns für um Acht ein Bürschchen, das uns den sehnsüchtig erwarteten Strom freischalten sollte. Das versprochene Bürschchen kam erst in der Halbzeitpause Dänemark gegen Japan. Da war auch schon alles vorbei. Japan führte bereits 2:0 und gewann am Ende 3:1 und kam ins Achtelfinale. Der Hammer war die Schande der Italiener – die Slovakei schlug die Südeuropäer mit 3:2 und schickt diese wieder zum Vesuv.
Erster Hafen mit WLAN und Wetter verspricht weiter Hochdruckeinfluss auf unsere Aktivitäten.